Drinkopoly Alternative: Diese 7 Trinkspiele bringen Stimmung auf jede Party
Drinkopoly ist ein Brettspiel, bei dem man mit Würfeln über ein Spielfeld zieht und die Aufgaben auf den Feldern erfüllt, ähnlich wie bei Monopoly, nur mit Getränken. Das macht Spaß, hat aber zwei Haken: Man braucht einen großen Tisch, und nach ein paar Runden kennt man die Felder. Wer Abwechslung sucht, findet hier sieben Alternativen. Einige brauchen nur ein normales Kartendeck, andere ein paar Becher, eine kommt ganz ohne Material aus.
Alle Spiele in diesem Artikel sind Trinkspiele für Erwachsene ab 18. Jeder bestimmt selbst, was in seinem Glas ist, und jedes Spiel funktioniert auch mit alkoholfreien Getränken.
Wie macht der Bär
Unser eigenes Trinkspiel, deshalb gleich vorweg: Wir sind hier nicht neutral. Trotzdem ist es die naheliegendste Alternative, wenn euch an Drinkopoly die Aufgaben gefallen, nicht aber das Brett.
So geht's: Die Karten liegen verdeckt in der Mitte. Reihum zieht jede Person eine Karte und liest sie vor. Darauf steht eine Wahrheit, eine Mutprobe, eine Gruppenchallenge oder eine Wildcard. Schluck-Level auf den Karten bestimmen, wie viel getrunken wird, wenn man die Aufgabe nicht erfüllt. Wildcards darf man an andere weitergeben.
Gut für: Runden, die Aufgaben mögen und keinen großen Tisch haben. Mehr dazu auf der Seite von Wie macht der Bär, die Regeln stehen unter Spielregeln.
Kings Cup
Der Klassiker mit einem normalen Kartendeck.
So geht's: Die Karten liegen verdeckt im Kreis um einen leeren Becher. Reihum zieht jede Person eine Karte, und jede Kartenzahl hat eine feste Bedeutung: Ass ist Wasserfall, die Zwei heißt „Du trinkst“, die Drei „Ich trinke“, die Neun ist eine Reimrunde, die Zehn eine Kategorie, der Bube eine neue Regel. Wer einen König zieht, gießt einen Schluck in den Becher in der Mitte, und wer den vierten König zieht, trinkt ihn aus.
Gut für: Gruppen von vier bis acht Leuten. Alle Kartenbedeutungen findest du in unserer Anleitung zu den Kings Cup Regeln.
Busfahrer
Ein Kartentrinkspiel in drei Phasen, das mit jeder Runde spannender wird.
Phase 1, die Fragen: Jede Person bekommt nacheinander vier Karten, und vor jeder Karte muss sie eine Frage beantworten. Erstens: Rot oder Schwarz? Zweitens: Höher oder tiefer als die erste Karte? Drittens: Liegt die Karte zwischen den ersten beiden oder außerhalb? Viertens: Welche Farbe, also Kreuz, Pik, Herz oder Karo? Bei jeder falschen Antwort wird getrunken.
Phase 2, die Pyramide: Aus weiteren Karten wird eine verdeckte Pyramide gelegt, zum Beispiel vier, drei, zwei und eine Karte. Die Karten werden nacheinander aufgedeckt. Wer eine Karte mit demselben Wert auf der Hand hat, legt sie ab und verteilt Schlucke, in der untersten Reihe einen, in der nächsten zwei und so weiter.
Phase 3, die Busfahrt: Wer am Ende die meisten Karten auf der Hand hat, wird Busfahrer. Vor ihm liegt eine Reihe verdeckter Karten. Er deckt sie nacheinander auf und tippt jeweils, ob die nächste höher oder tiefer ist. Bei einem Fehler trinkt er und fängt von vorn an. Damit das nicht endlos dauert, legt vorher eine Höchstzahl an Versuchen fest.
Gut für: Runden, die gern ein bisschen länger an einem Spiel bleiben.
Pferderennen
Das Wettspiel mit einem normalen Kartendeck.
So geht's: Die vier Asse werden als Pferde nebeneinander an den Start gelegt. Daneben liegt eine Reihe von sechs bis acht verdeckten Karten als Rennstrecke. Jede Person setzt vorher eine Anzahl Schlucke auf ein Pferd, also auf eine Farbe. Dann deckt eine Person, die Moderation, vom Stapel eine Karte nach der anderen auf. Das Ass in der Farbe der aufgedeckten Karte rückt ein Feld vor. Haben alle Pferde eine Streckenkarte passiert, wird diese umgedreht, und das Pferd ihrer Farbe muss ein Feld zurück. Das erste Ass im Ziel gewinnt. Wer auf den Sieger gesetzt hat, verteilt seine Schlucke, alle anderen trinken ihren Einsatz.
Gut für: große Gruppen, weil alle gleichzeitig mitfiebern.
Beer Pong
So geht's: Zwei Teams stellen je zehn Becher als Dreieck an ihr Tischende und werfen abwechselnd Tischtennisbälle in die Becher der Gegenseite. Jeder Treffer bedeutet einen Schluck für das getroffene Team. Wer zuerst alle gegnerischen Becher getroffen hat, gewinnt. Die Regeln im Detail stehen in unserem Artikel zu Beer Pong.
Gut für: Partys mit Platz und Leuten, die gern etwas werfen statt nur zu reden.
Flip Cup
Das schnellste Teamspiel auf dieser Liste.
So geht's: Zwei Teams stehen sich an einem langen Tisch gegenüber, jede Person hat einen Becher mit einem kleinen Schluck vor sich. Auf Kommando trinkt die erste Person jedes Teams aus, stellt den Becher mit der Öffnung nach oben so an die Tischkante, dass er etwas übersteht, und schnippt ihn mit den Fingern so hoch, dass er umgedreht auf der Öffnung landet. Erst dann darf die nächste Person im Team beginnen. Das Team, dessen letzte Person zuerst fertig ist, gewinnt.
Gut für: Gruppen ab sechs Leuten. Füllt nur einen kleinen Schluck in die Becher, das Spiel lebt vom Umdrehen, nicht vom Trinken.
Ich hab noch nie
Das Spiel ganz ohne Material.
So geht's: Reihum sagt jede Person einen Satz, der mit „Ich hab noch nie …“ beginnt. Wer das schon einmal gemacht hat, trinkt. Das Spiel lebt von den Geschichten, die danach erzählt werden, und funktioniert in jeder Runde.
Gut für: Leute, die sich noch nicht so gut kennen, und alle, die keinen Tisch voller Karten wollen.
Welche Alternative passt zu eurer Runde?
- Wenig Platz: Wie macht der Bär, Kings Cup oder Ich hab noch nie
- Große Gruppe: Pferderennen oder Flip Cup
- Lange Spielrunde: Busfahrer
- Bewegung: Beer Pong oder Flip Cup
- Kein Material: Ich hab noch nie
Hinweis zum verantwortungsvollen Spielen
Trinkspiele funktionieren am besten, wenn niemand über seine Grenze geht. Kleine Schlucke, Wasser auf dem Tisch und die Regel, dass jede Aufgabe freiwillig ist, sorgen dafür, dass sich am nächsten Tag alle gern an den Abend erinnern.
Wer die Party mit einem Filmabend verbinden will, findet im Party-Bundle unser Trinkspiel zusammen mit dem Filmspiel Filmflüsterer.
Häufige Fragen
Was ist eine gute Drinkopoly Alternative ohne Brett?
Kartenspiele wie Wie macht der Bär, Kings Cup oder Busfahrer brauchen nur wenig Platz und bringen ebenfalls ständig neue Aufgaben.
Welche Trinkspiele gehen mit einem normalen Kartendeck?
Kings Cup, Busfahrer und Pferderennen brauchen nur ein normales Deck mit 52 Karten.
Welches Trinkspiel eignet sich für große Gruppen?
Pferderennen und Flip Cup, weil alle gleichzeitig mitspielen und niemand lange warten muss.
Kann man diese Spiele auch ohne Alkohol spielen?
Ja. Jedes Spiel auf dieser Liste funktioniert mit Wasser, Saft oder alkoholfreiem Bier genauso.